Gitarren-Basics

Tipps zum Gitarre üben

Langsam anfangen

Es lohnt sich immer neue Akkordwechsel erst mal langsam einzustudieren. Die Bewegungsabläufe müssen ja erst mal verinnerlicht werden. Schnelle Wechsel oder ein schnelles Spieltempo führt oft zu unsauberem Greifen. Erst wenn die Akkorde sauber und ohne langes Überlegen gespielt werden können, sollte man versuchen schneller zu spielen.

Sauber spielen

Gerade für Anfänger ist es schwierig Akkorde sauber zu greifen. Achtet darauf, dass beim Greifen nicht zu viele Schnarrgeräusche entstehen und dass alle Töne des Akkordes sauber klingen. Spielt dazu die Akkorde in Einzeltönen von oben nach unten und überprüft eure Fingerhaltung. Oft dämpft man unbewusst Töne ab.

Wiederholen

Neue Akkorde oder Akkordwechsel sollten regelmäßig wiederholt werden. Erst mit der Wiederholung werden sie verinnerlicht und man greift irgendwann ohne darüber nachzudenken. Etwas einmalig zu üben bis es klappt und zu glauben, dass das am nächsten Tag einfach abrufbar ist, funktioniert leider nicht.

Werbepausen im Fernsehen oder andere Wartezeiten eignen sich auch schon mal gut, um einfach gewisse Akkordwechsel zu üben, ohne den Anspruch einen Song zu spielen.

Durchspielen

Wenn ihr eine Akkordfolge übt, versucht diese mal ohne Unterbrechung durchzuspielen. Auch wenn ein Akkord unsauber gegriffen war. Hakt es immer an einer bestimmten Stelle, sollte man diese natürlich besonders üben. Ansonsten einfach immer weiter spielen. Wenn ihr mit anderen Musikern zusammen spielt, wird es die Mitmusiker weniger aus dem Konzept bringen, wenn ein Akkord schief klingt, als wenn ihr stoppt und dann erst weiter spielt.

Pausen einlegen

Insbesondere wenn ihr merkt, dass ihr beim Spielen verkrampft, solltet ihr eine Pause einlegen. Für Anfänger ist der Kraftaufwand der Hände sehr ungewohnt. Das muss man trainieren. Im Alltag führt man solche Bewegungen ja nicht aus.

Metronom nutzen

Wenn ihr halbwegs sicher seit eine Akkordfolge zu spielen, nutzt mal ein Metronom. Gleichmäßig im Takt zu spielen, ist sehr wichtig. Insbesondere, wenn ihr mit anderen Musikern spielt. Wie immer gilt: erst in langsamen Tempo anfangen.

Metronome kann man mittlerweile auch oft als kostenlose Apps erhalten.

Fingerkuppen schmerzen

Vor allem bei Gitarren mit Stahlsaiten schmerzen die Fingerkuppen sehr schnell. Da muss man leider durch. Je mehr man spielt, desto schneller bildet sich Hornhaut auf den Fingerkuppen. Dann tut es auch nicht mehr weh. Natürlich sollte man es am Anfang nicht übertreiben. Wenn die Schmerzgrenze erreicht ist, heißt es Pause einlegen.

In Gedanken üben

Beim Spaziergang, in der Bahn oder wo auch immer kann man sich in Gedanken vorstellen wie ein bestimmter Akkord gegriffen wird oder man stellt sich das Griffbrett vor und überlegt welcher Ton auf einer bestimmten Saite liegt. Solche Zeiten kann man gut nutzen, um das praktische Spiel zu unterstützen.

Sitzen oder Stehen

Für die meisten Gitarristen ist das Üben im Sitzen die bequemste Methode. Wer plant bei Auftritten im Stehen zu spielen, sollte dies auch beim Üben zwischendurch machen. Das ist nämlich ein etwas anderes Spielgefühl.